Tupperware „Das ist nicht dein ernst?“ höre ich meine Kollegin Petra halblaut rufen und gleichzeitig in ihr berühmtes Lachen zu verfallen. „Das hab´ ich ja noch nie gehört“, ihr Lachen will gar kein Ende nehmen. Ich stehe zwischen den Aktenschränken im großen Büro und sortiere meine Arbeiten wieder weg. Gleich ist Feierabend und ich bin
Vollmond. Keine Wolke bedeckte den sternenklaren Himmel über Transylvanien. Der Sage nach die Nacht der Vampire, die um Mitternacht ihren Särgen, die sie vor der tödlichen Sonne schützten, entsteigen, ihr Unwesen treiben, bis sie die ersten Sonnenstrahlen vertreiben, hinab in ihre Dunkelheit, bis hin zur nächsten klaren Vollmondnacht. Die Fenster in dem kleinen Dorf waren
Meine Freundin hatte Geburtstag. Diesmal wollte ich mit ihr allein feiern, ohne lästige Freunde oder Verwandte, nur sie und ich. Aus diesem Grund hatte ich schon im Vorfeld der Geburtstagsplanungen für uns wieder einmal ein Top-Hotel gebucht, so, wie immer, wenn wir uns einen perfekten Tag gönnen wollten, ein Candle-Light-Dinner arrangiert, alles sollte heute perfekt
„Hast Du Deinen Rücklauf immer noch nicht fertig?“ lästere ich mal wieder als ich das Büro betrete. „Du hast gut reden“ kontert meine Kollegin, “ mach du doch den ganzen Mist“ fügt sie lachend hinzu. Ja, so ist das fast immer bei uns, wenn wir uns sehen. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, so
Gerade wollte ich meinen Schreibtisch aufräumen, mich darauf vorbereiten, das Wochenende zu genießen, als meine Chefin, Frau Dr. jur. Constanze Bauerfeld, mich bat, noch etwas zu bleiben. Gleich am Montag morgen steht ein Gerichtstermin in einer äußerst prekären Strafsache an. Landgericht, nicht unbedingt ein kleiner Fisch. Wochenende ade, jedenfalls der heutige Freitag. Obwohl Frau Dr.
Nachdem beim letzten Unwetter am Wochenende der Sturm einigen Schaden angerichtet hat, unter anderem auch ein Fenster so beschädigt, daß es ausgetauscht werden mußte. Mein Holder hatte am nächsten Morgen gleich mit der zuständigen Firma telefoniert und um rasche Reparatur gebeten. Diese hat versprochen in den nächsten Tagen dies zu erledigen. Mein Schatz hat daraufhin
Die Tage häuften sich, die Britta allein zu Hause verbringen musste, vor allem die Abende. Seit mehreren Wochen hatte Klaus eine weitere Sprosse der Karriereleiter seiner Bank fest umklammert, war gerade dabei, sich daran hochzuziehen. Das Geld, das damit verbunden war, konnte das junge Ehepaar derzeit gut gebrauchen; das Häuschen, gerade frisch bezogen, wollte abbezahlt
Wie so oft in letzter Zeit blätterte ich reichlich desinteressiert in einer dicken Verwaltungsakte während ich am Fenster meines Büros stehend einem Vogel zusah, der in riskanten Flugmanövern dort draußen seine Beute jagte. Erschrocken zuckte ich zusammen als das Telefon schrillte. >>Hallo<< sprach icht unkonzentriert in den Hörer >>Thorsten Stein, Planungsstab 4 B<< Ich wusste
Einst, als ich ritt über die düstere Alp auf jenem Wege nach Augsburg erblickte ich in einem Weiler ein gar traurig dreinschauend junges Weib. Ich, dessen Ruf durchs Lande hallt als der, der wohlbekannt, über magische Kräfte verfügen solle, hielt an und sprach die Liebliche an. >>Mein gar trauriges Kind, was gibst so gelind, was
Seit die beiden Mädels die Waschanlage übernommen haben, an der ich mein Auto üblicherweise waschen lasse, glänzt der Wagen wie noch nie. Jede Woche, freitags, stehe ich in der langen Schlange vor der Waschanlage, die sich für die Betreiberinnen zu einer wahren Goldgrube zu entwickeln scheint. Die beiden sind schon eine Augenweide: geschätzte Mitte Zwanzig,
Wieder schien schon früh am Morgen die Sonne ins Zimmer, die sechs Freunde wurden der Reihe nach wach und es begann der normale Tagesablauf . Fabian ging ins Bad und traf dort Gabi, „Moin Gabi“, „Moin Fabian, ich muß heute nicht so früh, Mittwochs ist kein Markttag, ich muß nur für morgen alles vorbereiten“. Während
Fabian schlief bis morgens durch, er wurde wach als die Sonne schon ihre Strahlen in den Schlafraum schickte und den ganzen Raum hell erleuchtete. Er fühlte sich wunderbar nach der langen letzten Tiefschlafphase. Nach ein paar Minuten seines Wachseins hob er leicht seinen Kopf und schaute sich im Zimmer um, alle Betten, bis auf seins
Inder Provence Ja, da saß er nun, in dem Zug nun schon kurz vor dem Ziel in Südfrankreich. Fabian M., 52 Jahre, Aussteiger aus Deutschland. Das Ganze begann auf einer Partie in seinem Heimatdorf in Norddeutschland. Fabian, gerade zum Solomann ernannt, von seiner langjährigen Ehefrau, die jetzt meinte etwas im Leben verpasst zu haben und
Einige Sequezen dieser Schilderung sind sehr brutal und gewalttätig. Daher sollten sie gut überlegen ob sie weiterlesen wollen oder nicht ! Der Autor ! >> Mach die Beine breit !<< fauchte Jiggs schließlich und als Sarah Benson widerwillig die Beine so weit auseinanderstellte wie die Fesseln es zuließen spielte der Bandit ein wenig in ihrem
Zögerlich blickte ich mit zusammengekniffenen Augen in die grellen Sonnenstrahlen. >>Thorsten! Warum gehst du nicht selbst ans Telefon anstatt hier faul im Sonnenstuhl herum zu dösen!<< wollte meine erzürnte Gattin wissen. Dabei reckte sie mir den ausgestreckten Arm entgegen. In ihrer Hand hielt sie das blinkende Mobilteil unseres Haustelefons. >>>Nimm schon!<< verlangte sie. >>Es ist
Nun war es endlich soweit. Mein erster Auftrag rückte immer näher. Bis jetzt hatte ich meinen Meister immer nur alleine getroffen und ihm gedient. Und jetzt sollte ich plötzlich an einen wildfremden Mann verkauft werden. Obwohl ich ein bisschen Angst hatte, wusste ich, dass ich meinem Meister absolut vertrauen konnte. Und so wartete ich am
Mittagszeit. Die Zeit, in der ich eigentlich in der Kantine saß und mich mit dem Einheitsessen dieser Lokalität beschäftigte. Doch heute hatte mich meine überaus beschäftigte Gattin gebeten ihrer Bekannten endlich das kleine Dankeschönpräsent vorbeizubringen, dass sich Silvia, so hieß die Bekannte übrigens, damit verdient hatte als sie unsere Terrassenblumen in ihrem Keller über die
Ich bin an einem wunderbaren Strand auf Barbados. Ich liege da so entspannt auf meinem Handtuch, als ich DICH entdecke: „Mein Gott, was für eine Frau.“ Ich versuche deinen Blick zu erhaschen, doch du übersiehst mich. Du läufst weiter am Strand entlang, dein geblümter Bikini läßt deinen Körper wundervoll erscheinen. Leider läufst du weiter. Ich
Einkausbummel mit meinen besten Freundin. Die Kreditkarten glühten regelrecht, wir haben wohl keine der angesagten Boutiquen der Stadt ausgelassen, Kleider und Schuhe gekauft, die wir wohl höchstens einmal anziehen werden, ehe sie in den hinteren Regionen der Kleiderschränke verschwinden, abgelöst von neuen Tretern und Fummeln. Aber was soll´s? Hier ist hier und heute ist heute.
Du liegst entspannt in deiner Badewanne. Hast extra viel Schaum reingemacht. Das Wasser ist schön warm, deine Muschi ist total entspannt, deine Brüste sind halb im Wasser, deine Nippel vom etwas kälteren Schaum bedeckt. Du entspannst dich und erholst dich etwas, als in dir Lustgefühle aufkommen. Deine Augen sind geschlossen, deine Hände streicheln sanft über
Crissy war vor drei Monaten 30 Jahre geworden. Zunächst hatte sie sich nichts dabei gedacht, dass sie jetzt drei volle Jahrzehnte diese Welt mit ihrer Existenz bereichert hatte, aber eine Woche später hatte sie dann den Entschluss gefasst, ihr Leben umzukrempeln. Sie hatte beschlossen vom Lande in die Stadt zu ziehen, hatte einen Versetzungsantrag gestellt
Jo und Julita saßen beim Frühstück. Die Kinder waren spät ins Bett gegangen, sie würden erst so ca. gegen 9 Uhr aufwachen, denn sie schliefen immer etwa 12 Stunden. Es war Samstag. Sie würden sich hüten, die Kinder zu wecken, denn dann war es mit der Ruhe vorbei. „Julita?“ „Ja, Jo?“ „Tust du mir mal
Suchend ging ich den langen, dunklen Flur entlang. Endlich hatte ich sie gefunden, die Tür zum Zimmer 69. ich wusste nicht, was mich dahinter erwarten würde, ich wusste nur soviel – man würde dort auf mich warten, mein bisher bequemes Leben würde in völlig andere Bahnen gelenkt werden. Es war mein Musterungstermin. Mein Klopfen wurde
Wir sitzen im Auto, fahren durch die Gegend, es tröpfelt vor sich hin. Ich sitze am Steuer und beobachte, wie deine Äuglein sich durch Müdigkeit immer wieder mal schließen und du kurz den Sekundenschlaf fröhnst … Ich fahre langsamer, da wir eh auf einer Landstraße unterwegs sind, auf der kaum Autos fahren. Ich beobachte dich,
Es war einer der Abende, die in den letzten Jahren bei uns recht selten geworden sind: heiß und schwül und geradezu drückend. Den Tag über hatte die Sonne unbarmherzig auf die Stadt niedergeprasselt, und nun rächte die sich mit einem unerträglichen Tropenklima. Die Uhr ging schon auf Mitternacht zu, aber es war einfach zu heiß,
Die Jahre in Irland gingen dahin, und die Zeit blieb auch vor Debby, meiner über alles geliebten Frau, vor Mom ( Debby´s Mutter ) und unseren Zwillingsmädchen Florence und Jennifer nicht stehen. Debby, Mom und ich pflegten seit meiner Jugend – die ich z.T. als Sprachschüler und als Fußballprofischüler im Hause von Debby´s Familie verbracht
Es war einmal eine wunderschöne Elfe. Sie lebte in einem hohen Turm, dem höchsten im Elfenland. Wegen ihrer langen, goldenen Haare wurde sie von allen nur Goldköpfchen genannt. Goldköpfchen war wunderschön anzuschauen, großgewachsen, das Goldhaar umrandete ein engelsgleiches Gesicht, in das sich jeder Mann, der Goldköpfchens Angesicht erblickte, sofort unsterblich verliebte. Schwer und nicht ungefährlich
1. Advent: Ich ging in Regensburg über den wohl schönsten Weihnachtsmarkt den ich in letzter Zeit gesehen habe. Ich finde es sehr romantisch über einen beleuchteten Weihnachtsmarkt zu laufen, die beleuchteten Gassen und Straßen. Die Musik, dazu den Geruch von gebrannten Mandel sehr sinnlich, das Gedränge jeder wärmt den anderen ohne es zu wissen, viel
Gestern traf mich der Super-GAU. Meine Sekretärin kündigte knall auf Fall. Noch jetzt sehe ich es vor meinen Augen, wie diese Furie vom Schreibtisch aufsprang, mir ein Aktenbündel vor die Füße warf, auf dem Büro hinauslief und die Tür ins Schloss knallte. Gut, wahrscheinlich war ich, nachbetrachtet, schuld an der Eskalierung unseres Streits. Ich konnte
Es war ein anstrengender Tag im Büro. Endlich fiel die Tür meiner kleinen Wohnung, in die ich mich seit meiner Scheidung zurückgezogen hatte, ins Schloss, es war Freitag, zwei entspannende Tage lagen von mir, Wochenende, auf dem Balkon in der Sonne liegen, lange Fernsehabende, lesen. Ich streifte die Schuhe von meinen schwer gewordenen Füßen, legte
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